Segelflug & Jugend
Jugend in Weissach und zeitweise in China; frühe Prägung durch die Segelfliegerin Elisabeth Hartmann; Erwerb der Segelfluglizenz um 1939.
ausbildungEine filterbare Akte — Ausbildung, Front, Technik, Gefangenschaft und Bundesdienst.
Keine literarische Bibliographie.
Jugend in Weissach und zeitweise in China; frühe Prägung durch die Segelfliegerin Elisabeth Hartmann; Erwerb der Segelfluglizenz um 1939.
ausbildung
Eintritt in die Luftwaffe im Oktober 1940; Offiziersausbildung an der Luftkriegsschule Berlin-Gatow; anschließende Jagdfliegerausbildung; Beförderung zum Leutnant im März 1942; Ergänzungsgruppe Ost ab August 1942.
ausbildung
Frontversetzung zum JG 52 im Oktober 1942 (Raum Maikop); Dienst bis zur Kapitulation 1945; Mentoren Roßmann, Krupinski und Grislawski; Spitzname »Bubi«.
einsatz
Erster anerkannter Luftsieg am 5. November 1942 gegen eine Il-2; dokumentarischer Ausgangspunkt der späteren Abschussmeldungen bei der 7./JG 52.
einsatz
Der in der Sekundärliteratur Hartmann zugeschriebene Ablauf »sehen – entscheiden – angreifen – abbrechen«. Rekonstruktion aus späteren Berichten; keine Originalquelle mit diesem Wortlaut belegt.
einsatz
Ab September 1943 Staffelkapitän der 9./JG 52 (Kennung »Karaya«); später Gruppenkommandeur der I./JG 52.
einsatz
Ehrenpokal und Deutsches Kreuz in Gold; Ritterkreuz (29.10.1943), Eichenlaub (2.3.1944), Schwerter (2.7.1944), Brillanten (25.8.1944) — die höchste Stufe der Ritterkreuz-Auszeichnung.
auszeichnung
Hauptmuster an der Ostfront: Bf 109 G. Abbildung: Modell in Hartmann-Bemalung (kein Originalflugzeug).
technik
Kurzzeitige Beteiligung an Erprobungen der Messerschmitt Me 262; Rückkehr zum JG 52 vor Kriegsende.
technik
Nach der Kapitulation bei Písek Übergabe an sowjetische Behörden; etwa zehn Jahre Gefangenschaft.
gefangenschaft
Rückkehr nach Deutschland im Oktober 1955 im Kontext der Verhandlungen unter Konrad Adenauer zur Freilassung deutscher Kriegsgefangener.
gefangenschaft
Eintritt 1956; Strahlflugzeugausbildung in den USA (Luke AFB); Dienst bis zum Ausscheiden als Oberst am 30. September 1970.
bundeswehr
Kommodore des Jagdgeschwaders 71 »Richthofen«; Umstellung von Canadair Sabre auf die F-104-Ära; dokumentierte Kritik an der Starfighter-Beschaffung.
bundeswehr
Canadair Sabre (u. a. Kennung JA-111) im Dienst der Bundesluftwaffe; spätere Fotoaufnahmen (u. a. 1989) als dokumentarisches Bildmaterial.
technik
Einführung der Lockheed F-104 Starfighter; öffentliche Kritik Hartmanns an Sicherheit und Beschaffung; Ausscheiden aus dem Dienst am 30. September 1970.
bundeswehr
352 anerkannte Luftsiege — Rekord der Luftkriegsgeschichte. Rund 1 404 Feindflüge; 16 Bruchlandungen; laut Überlieferung nie durch direkten Feindbeschuss abgeschossen. Belegt u. a. bei Mathews & Foreman, Zabecki, Spick.
einsatz
Tod am 20. September 1993 in Weil im Schönbuch. Im Januar 1997 russische Rehabilitation als postume rechtliche Feststellung — kein biographisches Ereignis zu Lebzeiten.
gefangenschaft